KLASSIKA: Liebeslieder

Liebe Musikfreunde,

wir laden Sie herzlich zur Matinée am Samstag, dem 13.06.2026, in unserer Konzertreihe KLASSIKA ein:

Liebeslieder

lautet der Titel des Programms. Im Mittelteil stehen Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert Schumann, Franz Liszt und Ludwig van Beethoven – Vertonungen bekannter Dichter und Lyriker wie Heinrich Heine und Ferdinand Freiligrath. Rahmen und Zentrum ist jedoch ein Werk, das auf den ersten Blick leicht und verspielt wirkt und doch erstaunlich viel über Liebe, Nähe und menschliche Beziehungen erzählt:
die Liebeslieder-Walzer (Opus 52a) von Johannes Brahms (1833-1897).
Entstanden sind sie 1869, in einer Lebensphase, in der Brahms längst ein gefeierter Komponist, privat jedoch eher ein Beobachter der Liebe war. Der Titel verweist auf eine Sammlung von kurzen Liebesgedichten des Dichters Georg Friedrich Daumer (1800-1875), die Brahms vertonte. In ihrer ursprünglichen Fassung waren die Lieder als Walzer für vier Stimmen und Klavier zu vier Händen komponiert.
Die Bearbeitung für Klavier zu vier Händen ohne Gesang verzögerte sich. Erst 1874 kündigte Brahms die Druckvorlage für die „4händigen ohne Chor“ nach längerem Drängen seines Verlegers Simrock an. Diese rein instrumentale Fassung etablierte sich dann sehr bald neben der ursprünglichen. Zärtlichkeit und Zurückhaltung, aber auch Ironie und kleine Sticheleien sind in den insgesamt 18 Walzern (bis auf wenige Ausnahmen von sehr kurzer Dauer) zu hören. – Nicht jede dieser musikalischen Liebesgeschichten endet glücklich.

Rezitation und Gesang: Nicole Schipplick
Klavier: Olga Janzen und Frank Höngen

 

Wir freuen uns, nach langer Pause wieder ein klassisches Konzert anbieten zu können und bitten um Anmeldung unter info@musikschule-lenze.de oder telefonisch unter 05221 / 51000.

Beginn ist um 11:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Viele Grüße
Ihre Familie Lenze

Nicole Schipplick (Rezitation und Gesang)
wurde 1971 in Bielefeld geboren und begann bereits im Alter von drei Jahren ihre musikalische Ausbildung. Die Diplom-Sozialpädagogin ist unter anderem als selbständige Gitarrenlehrerin tätig und konzertiert als Teil des Gitarrenduos „Duo diferente“. Daneben widmet sie sich auch intensiv dem Gesang. Von 2003 bis 2020 war sie Mitglied im Extrachor des Theater Bielefeld. Die vielseitige Künstlerin nahm bereits Unterricht bei Yeow Hoay Aw, James Hooper und Kammersängerin Sabine Stolpe-Bonk und besuchte Meisterkurse an der Landesmusikakademie NRW in Heek. Seit 2017 vertieft sie ihre Studien bei Franziska Heptner in Detmold.

Olga Janzen (Klavier)
erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von 9 Jahren in Omsk (ehemalige UdSSR), fortgesetzt wurde der Unterricht in Bender und Tiraspol (Moldawien). 1987 kam sie nach Deutschland und begann im April 1988 das Studium der Instrumentalpädagogik (Klavier bei Prof. Wolfgang Watzinger und Musiktheorie-Tonsatz bei Prof. Jürgen Ulrich) an der Hochschule für Musik in Detmold.
Nach Abschluss des Studiums folgten einige Jahre des Klavierunterrichts bei Klaus Eidmann in Detmold. Zeitgleich unterrichtete Olga Janzen an der Städtischen Musikschule Steinheim. In den Jahren 1993 – 2011 war sie als Dozentin für Musiktheorie und Gehörbildung und als Korrepetitorin an der Landesmusikakademie NRW in Heek-Nienborg tätig. Seit 2000 unterrichtet sie an der Musikschule Lenze in Herford und seit 2009 am August-Hermann-Francke-Musikzentrum in Detmold.
Bereits während der Studienzeit wurde die Musikerin eine engagierte Klavierbegleiterin von Sängern, Instrumentalisten und Chören. Gemeinsam mit der Sopranistin Nicole Schipplick tritt sie seit 2016 regelmäßig an verschiedenen Orten der Region auf, seit 2025 auch mit der Mezzosopranistin Elke Suchla.

Frank Höngen (Klavier)
In Wuppertal geboren erhielt Frank Höngen seinen ersten Klavierunterricht an der Jugendmusikschule in Remscheid. Der Unterricht bei dem tschechischen Pianisten D. Toman gab ihm in jungen Jahren wesentliche Impulse für das Studium des Repertoires von Liszt, Rachmaninoff, Chopin, Smetana und Komponisten des 20. Jahrhunderts. Die Übersiedlung der Eltern nach Venezuela, Südamerika, führte früh zu Kontakten mit Musikern lateinamerikanischer Herkunft, so zu dem Geiger Carlos Johnson, mit dem er 1987 erstmals zu Konzerten nach Peru reiste. Während seines Studiums an der Hochschule für Musik in Detmold, lernte Höngen in der Schweiz den brasilianischen Pianisten Roberto Szidon kennen. Lateinamerikanische Musik wie Villa- Lobos, Alberto Ginastera, O. L. Fernandez und Arturo Bosmans sind neben Werken der europäischen Klassik und Romantik fester Bestandteil seines Repertoires. Frank Höngen ist Verfasser zahlreicher Kompositionen für Klavier solo sowie für Ensembles unterschiedlicher Besetzung. Er unterrichtet seit 1988 an der Musikschule Lenze.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert